Manuela Hofstätter: Nutzung von Twitter & Co. für ihren WordPress-Blog www.lesefieber.ch

Beschreibung des Akteurs

Mein Name ist Manuela Hofstätter und ich bin Buchhändlerin. Nein, ich besitze keine eigene Buchhandlung, aber das Blog www.lesefieber.ch, auf welchem ich alle meine gelesenen Bücher vorstelle. Und das kam so: Vor sieben oder acht Jahren hat mich mein Partner davon überzeugt, dass ich doch von allen meinen gelesenen Büchern einen Eintrag in eine Datenbank machen soll. Da ich wirklich viel lese – und auch wieder vergesse – habe ich diesen Rat befolgt. Eine Datenbank meiner gelesenen Büchern nur für mich! Das war einfach grossartig! Zu meinem 30igsten Geburtstag dann hat er mir ein öffentlich zugängliches Forum im Internet geschenkt, wo alle diese Buchbesprechungen drin waren. Meine Datenbank habe ich natürlich fleissig weiter gefüllt. Und im Februar vor einem Jahr wurde daraus endlich etwas ansehliches, leicht zugängliches und etwas mit Hand und Fuss: ein Blog basierend auf WordPress.

Beschreibung der Marketing-Maßnahme

Kann ich denn von Marketing sprechen, wenn ich gar nichts zu verkaufen habe? Nein, Geld verdiene ich mit lesefieber.ch nicht, aber ich verschenke Anregungen zum Lesen. Also Grund genug, lesefieber.ch etwas bekannter zu machen. Lustigerweise hat Google grosse Freude an WordPress-Blogs. Wer also nach “Martin Suter Der Koch” oder nach “Asta Scheib das Schönste was ich sah” sucht, der findet meinen Blog leicht. Dies war der Zeitpunkt, als Twitter ins Spiel kam. Am Anfang habe ich einfach nur meine neuen Buchbesprechungen getwittert. Aber als ich den ersten Usern folgte, und die auch zurückgefolgt sind, da kam das ganze ins Rollen. Ihr könnt das ja selbst nachsehen, zuerst folgte ich @AndreaKossmann, dann @libromanie. Ich twittere übrigens unter @mhofstaetter.

Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?

Twitter war einfach das Beste, was ich zur Unterstützung meines Blogs tun konnte! Ich habe in diesem letzen Jahr, wo ich dabei bin, wirklich grandiose Menschen kennengelernt, welche gleiche Interessen teilen, welche sich engagieren, welche einfach wunderbar sind! Tolle Diskussionen, witzige Debatten, einander untereinander näher bringen… einfach das ganze Programm, was Social Media bietet. Oder besser gesagt, was Twitter bietet. Den anderen Plattformen wie Facebook, Quora, Diaspora und was es noch alles gibt… da habe ich zwar einen Namen, aber nichts dahinter betreffend Inhalten oder Engagement. Omnipräsenz liegt einfach nicht drin.

Können Sie Zahlen nennen?

Investiert habe ich bisher Zeit. Zeit auf Twitter. Natürlich schaut mein Mann nach dem Rechten, wenn es darum geht, gewisse Dinge auf WordPress anzupassen, und all die Updates, die da ewig kommen. Aber sonst habe ich nie wirklich Geld in die Hand genommen. Wie erwähnt, ich verdiene auch nichts mit lesefieber.ch, aber ich gewinne sehr wertvolle Kontakte in die Welt, in der ich lebe. Wenn es  um Zahlen geht, dann folgende: Während diesem Jahr, in welchem ich nun auf Twitter unterwegs bin, da haben sich die Besucherzahlen auf lesefieber.ch mindestens verdreifacht. Ob das nun Twitter, Google oder dem Zusammenspiel beider zu verdanken ist, sei dahingestellt.

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Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?

Twitter werde ich unbedingt weiterverfolgen und mich weiter entfalten können auch. Hoffe sehr, es ergeht mir irgendwann nicht wie dem KiWi-Verlag auf Facebook eben ;-)

Kontakt:

Manuela Hofstätter

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