mareverlag: „German Lesson“ ist eine Kombination aus Kreativwettbewerb und Gewinnspiel

Beschreibung des Akteurs

Der mareverlag ist ein unabhängiger Zeitschriften- und Buchverlag mit Hauptsitz in der Hamburger Speicherstadt. Er wurde 1997 von Verleger Nikolaus Gelpke gegründet, (damals noch unter dem Namen dreiviertel verlag). Seitdem erscheint mare – Die Zeitschrift der Meere sechs Mal im Jahr und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Seit 2002 publiziert der Verlag auch ein Buchprogramm aus Belletristik, anspruchsvollen Sachbüchern und Bildbänden. Wie die Reportagen der Zeitschrift haben auch alle unsere Bücher einen zentralen Bezug zum Meer. Gemeinsam mit unseren hohen inhaltlichen und gestalterischen Ansprüchen verleiht diese thematische Ausrichtung dem Verlag sein unverwechselbares Profil.

Beschreibung der Marketing-Maßnahme

Unsere Marketing-Maßnahme heißt “German Lesson” und ist eine Kombination aus Kreativwettbewerb und Gewinnspiel für Buchhändler und Leser. Sie bewirbt die Krimikomödie „Fischnapping“ von Tim Binding.

„Fischnapping“ erzählt aus dem Leben des englischen Kleinstadttaxifahrers Al Greenwood, der sich einst (und zwar im ersten Al-Greenwood-Roman „Cliffhanger“) seiner ihm lästig gewordenen Ehefrau Audrey entledigen wollte, indem er sie von einer Klippe schubste. Seit dies misslang, weil Al versehentlich eine geheimnisvolle andere Frau in den Abgrund stieß, versucht er mit höchst ungewöhnlichen Methoden, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.

In „Fischnapping“ geht die so rasante wie amüsante Suche nach Al Greenwoods tatsächlichem Opfer weiter. Zu Beginn des Romans aber sitzt Al im Knast. Da er sich als umtriebiger Charakter in dieser tristen Umgebung verständlicherweise langweilt, setzt er alles daran, seine Knastflamme, die Kunstlehrerin Miss Prosser, zu bezirzen, und so für ein wenig Leben hinter den grauen Gitterstäben zu sorgen.

Hier setzt unsere Marketingmaßnahme, die „German Lesson“, ein:
„Cliffhanger“- und „Fischnapping“-Autor Tim Binding hat für uns einen Brief verfasst, in dem Al Greenwood seine Knast- und Flirtsituation beschreibt und seine deutschen Leser bittet, ihm Tipps zu geben, wie er Miss Prosser beeindrucken kann. Da diese sich als Freundin deutscher Kultur geoutet hat, will Al sich von seinen neuen deutschen Brieffreunden in genau diesem Bereich beraten lassen.

Die Teilnehmer haben vom 24. März – 30. April 2011 Zeit, Al Greenwood per Post oder Mail ihre Vorschläge und Strategien zu schicken. Danach entscheidet Al mit Unterstützung von Tim Binding und den mare-Mitarbeitern, welche Taktik Miss Prossers Herz erweichen soll. Der Gewinner der Aktion darf eine Reise antreten, die ganz nach Al Greenwoods Geschmack ist: Es geht für drei Nächte ins mit fünf Sternen ausgezeichnete Grand Hotel Binz auf Rügen – also in die unmittelbare Nähe der berühmten Kreidefelsen. Ein Abgrund, vor dem sich der geneigte “Fischnapping”-Leser vielleicht besser in Acht nehmen sollte …

Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?

Der große Erfolg des ersten Al-Greenwood-Romans „Cliffhanger“ und die Reaktionen, die uns von Lesern, aus der Presse und aus dem Buchhandel erreichten, haben uns gezeigt, dass die einzigartige „Kernqualität“ der Krimikomödie im Charakter Al Greenwoods besteht. Al ist böse, Al ist rücksichtslos, Al ist verrückt. Und: Alle lieben Al.

Deshalb lag es auf der Hand, Al auch im Rahmen einer Marketing-Aktion selbst zu Wort kommen und seinen ganzen Schlitzohr-Charme spielen zu lassen. Wer Al schon kennt, wird sich bei der Lektüre seines Briefs wie immer köstlich amüsieren. Wer ihn noch nicht kennengelernt hat, wird dies schleunigst nachholen wollen.

Können Sie Zahlen nennen?

Den sehr geringen Kosten der Aktion (der Gewinn wurde freundlicherweise vom Grand Hotel Binz gesponsert, die Verbreitungswege haben zum großen Teil keine Kosten verursacht) stehen eine Menge Spaß aufseiten des Autors, der Verlagsmitarbeiter und vor allem der Teilnehmer der „German Lesson“ gegenüber. (Den Spaßfaktor können wir leider nicht in Zahlen bemessen …)

Die „German Lesson“ wurde über folgende Kanäle verbreitet:
– U1-Anzeige im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels am 24. März 2011
– mare-Newsletterversand an mehrere Tausend Empfänger am 5. April 2011
– regelmäßige Tweets über den mare-Twitter-Account mare_lesen (z.B. „In meinem Garten liegt ein totes Pferd“ + „German-Lesson“-Link)
– Startseitenteaser auf www.mare.de

Zum ET des Börsenblatts und nach Versand des mare-Newsletters schnellten die Klickzahlen auf „German Lesson“ in kürzester Zeit in die Höhe, und Al Greenwood konnte sich innerhalb von Minuten über erste Briefe freuen, die ihn seitdem regelmäßig erreichen. Sein Briefkasten mit den bisherigen Zuschriften kann hier durchstöbert werden.

Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?

Die „German Lesson“ läuft noch bis zum 30. April 2011. Bis dahin tragen hoffentlich noch viele kreative Briefe zu Al Greenwoods und unserer Erheiterung und zum Erfolg des Projekts „Eroberung von Miss Prosser“ bei.

Und dann geht es für einen der Teilnehmer auf zum Rügener Kliff. Ob es dort zu irgendwelchen überraschenden Zwischenfällen kommt? Wir werden berichten …

Kontakt:

Judith Weber, Lektorat und Online-Redaktion, mareverlag

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