BoD: Cross-mediale Aktion zur Kommunikation des Angebotes auf unterhaltsame Weise

Beschreibung des Akteurs

BoD (Books on Demand GmbH), Tochtergesellschaft eines der größten deutschen Familienkonzerne, ist Markt- und Technologieführer in der digitalen Buchpublikation. Das BoD-Konzept unterscheidet sich von einem klassischen Veröffentlichungskonzept zum einen durch die Zugänglichkeit für alle Autoren, und zum anderen durch die risikolose Produktion, die erst nach Bestelleingang vorgenommen wird. Mit 250.000 lieferbaren Buchtiteln und einer starken Handelsanbindung spielt BoD eine bedeutende Rolle in der Weiterentwicklung des Buchmarktes.

Mehr Informationen unter www.bod.de

Beschreibung der Marketing-Maßnahme

Die Schlagzeilen um die Doktorarbeit des Ex-Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg lieferten nicht nur Gesprächsstoff, sondern auch jede Menge Ideen, das Thema als Marketingmaßnahme zu nutzen. Wie es der Zufall wollte, wurde in einem Artikel von Welt Online ein BoD Buch erwähnt, das ebenfalls als eine der vielen Quellen für die Doktorarbeit von Herrn zu Guttenberg gedient haben soll. Noch dazu sind Doktoranden eine unserer Hauptzielgruppen, da sie bei uns schnell, kostengünstig und qualitativ hochwertig publizieren können.

So entstand die Idee, einen Ghostwriter ins Leben zu rufen und wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur nutcracker umgesetzt. Die cross-mediale Aktion bestand aus einem Online-Video, in dem sich der Ghostwriter dazu bekannte, Doktorarbeiten anzufertigen und dazu einlud, Angebote diesbezüglich auf seiner Website www.doktor-on-demand.de zu begutachten. Gelangte man dann auf die Website, fand man tatsächlich eine Auswahl an verschiedenen Dokumentenmasken für Doktorarbeiten. Klickte man auf eins der Dokumente, öffnete sich ein Pop-up von BoD mit dem Text: „Für Alle, die lieber ihr eigenes Werk veröffentlichen wollen: Books on Demand.“

Die Aktion sollte dazu dienen, auf eine unterhaltsame Weise auf das Angebot von BoD aufmerksam zu machen. Die Kommunikation, die sonst sehr stark auf dem Produktnutzen basiert, sollte emotional aufgeladen werden.

Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?

Bei der Beurteilung stand für uns die Kundenrelevanz an erster Stelle, denn wir haben dem Viewer viel abverlangt – sich das Video anzuschauen, auf www.doktor-on-demand.de zu gehen und schließlich zur BoD-Website zu gelangen.

Erfreulicherweise war die Konversionsrate sehr hoch. Damit steht für uns fest, dass wir bei einer sehr breiten Zielgruppe durch themenbezogene und kostengünstige Einzelmaßnahmen, eine hohe Relevanz erzielen und somit die Markenbekanntheit steigern können, ohne große Streuverluste zu erzielen.

Können Sie Zahlen nennen?

Das Video wurde auf YouTube 12.564 mal aufgerufen. Auch wenn das für den Kanal zunächst eine kleine Größe zu sein scheint, war die Konversionsrate umso überraschender, also die Zugriffe von www.doktor-on-demand.de auf www.bod.de. In einem Zeitraum von zwei Wochen stieg www.doktor-on-demand.de zu den top-verweisenden Websites für BoD auf und verdrängte in dieser Zeit Facebook von Platz 1.

Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?

Unterhaltung verknüpft mit Viralität ist eine wichtige Komponente der Online-Markenkommunikation und bietet viel Potential zur Steigerung der Markenbekanntheit, soweit sie eine relevante Verknüpfung zwischen dem Konsumenten und der Marke herstellt. Auf dieser Erkenntnis werden auch unsere weiteren Aktionen basieren.

Kontakt:

Beata Debacka, Marketing Director