EPIDU Verlag: eBookCards bieten eBook-Lesefutter zum Anfassen

Beschreibung des Akteurs

EPIDU Verlag – der erste Web 2.0-Verlag Deutschlands! Das Startup-Projekt, gegründet im Januar 2010 von den Brüdern Cao Hung und Cao Thanh Nguyen, sowie Andreas Hudzieczek und Lars Puda, basiert auf der Idee, die Web 2.0 Technologien und das Social Web zu nutzen, um den Kunden in die Produkterstellung zu involvieren.

EPIDU Verlag bietet dem Leser auf einer ansprechenden Online-Plattform an mitzubestimmen, welche Bücher verlegt werden. Damit entspricht das Verlagskonzept dem aktuellen Zeitgeist.

Autoren melden sich kostenlos auf der EPIDU Online Plattform (www.epidu.de) an, um sich ein Autorenprofil zu erstellen. Sie reichen, wie bei einem herkömmlichen Verlag, ihre Manuskripte ein. Das Vorlektorat überprüft die eingereichten Werke auf ausreichende Qualität und Kompatibilität zum Verlagsprogramm. Damit garantieren wir unseren Lesern eine qualitative Auswahl ansprechender Werke.

Das sogenannte „Scouten“ bildet das Herzsystem des EPIDU Verlags. In einem dreimonatigen Zyklus können die Leser die Werke „Scouten“, die in ihren Augen wert sind, verlegt zu werden.

Am Ende der sogenannten Lektorentischphase kommen die ersten fünf Werke erneut ins Lektorat. Mindestens einer der fünf Titel wird von uns verlegt. Der Autor erhält einen Verlagsvertrag, der sich am Autorenvertrag des Börsenvereins anlehnt. Für den Autoren entstehen keinerlei Eigenkosten!

Beschreibung der Marketing-Maßnahme

Im Vorfeld der eBookCards (www.ebookcards.de) hatten wir überlegt, wie wir mehr Aufmerksamkeit für die EPIDU Plattform erlangen könnten, um noch mehr Mitglieder zu gewinnen. Wir wussten, dass Autoren gerne von ihren Werken erzählen und traditionsbewusste Leser gerne Lesefutter zum Anfassen nachfragen.

eBookCards tragen diesen Bedürfnissen Rechnung: Autoren können ihren Lesern ihr Werk von Hand zu Hand weiterreichen, können so noch besser und nachhaltiger auf sich aufmerksam machen. Auf der EPIDU-Plattform ist jedes Werk mit einem Buch-Code versehen. Diesen Code kann man auf EPIDU oder über ein Widget, das man auf jeder beliebigen Seite implementieren kann, eingeben, womit man direkten Zugriff auf das Werk als eBook erhält. Interessierte Leser können das Werk wahlweise als Email erhalten oder direkt downloaden. Zusätzlich halten sie die eBookCard quasi als Minibuchcover in Händen und verleihen ihrem Lieblings-eBook somit ein Gesicht.

Diese Idee haben wir weitergeführt und erkannten, dass diese Lösung ideal für den stationären Buchhandel ist. Es entstand die Variante eBookCard Sales, die mit einem einzigartigen Code versehen ist.

Die eBookCard Sales ist eine Klappkarte, auf dessen Vorderseite das Buchcover abgebildet ist und auf der Rückseite der Klappentext. Auf der Innenseite befindet sich der Buch-Code, der neben der 12-stelligen Ziffernvariante auch als QR-Code vorhanden ist.  Im Hinblick auf die neuen Tablet-Geräte mit Kamera, spart man sich über die QR-Code Freischaltung die umständliche Ziffereingabe. Der Kunde kann wählen, ob er das eBook als PDF oder EPUB bevorzugt. Der Code kann bis zu fünf Mal eingegeben, das Dateiformat aufgrund der Buchpreisbindung allerdings nicht mehr geändert werden.
Der Vorteil der eBookCard Sales ist, dass man sie an jedem beliebigen stationären Geschäft platzieren und verkaufen kann. Der Kunde zahlt an der Kasse und muss sich nirgendwo registrieren oder ein bestimmtes eBook-Gerät nutzen. Stattdessen ist das eBookCard-Konzept gänzlich systemunabhängig und bedarf keinerlei Registrierung.

Warum war die Maßnahme aus Ihrer Sicht erfolgreich?

Die eBookCards überzeugen! Wir haben die eBookCards bereits auf zwei Buchmessen vorgestellt und sie haben Verlage, Buchhandel und Leser begeistert. Hier die Vorteile, die wir durch das Feedback der Besucher sammeln konnten:

Für den Buchhandel:

  • Umsatzsteigerung durch Gewinnung neuer Zielgruppen
  • Nutzung der Chancen am wachsenden eBook-Markt
  • Variable Platzierung
  • Geringer Platzbedarf
  • Niedrige Transportkosten
  • Keine technische Investition nötig
  • Das Widget lässt sich auf die Buchhandelsseite implementieren.

Für den Leser:

  • Einfache und bekannte Handhabung (Gutschein-Prinzip)
  • An jedem internetfähigen Gerät verwendbar
  • Keine Registrierung erforderlich (Datenanonymität)
  • Bezahlungen wie gewohnt an der Kasse
  • (kein Bezahlsystem erforderlich)
  • Höhere Zahlungsbereitschaft des Kunden durch das Gefühl einen materiellen Gegenwert erhalten zu haben.
  • Überall unterwegs einlösbar
  • Ideal als Geschenk dank edler Gestaltung

Das positive Feedback seitens der Buchhändler konnten wir nutzen und unsere eigenen Titel in den Buchhandel bringen. Ein Vorreiter bildet das Buchhaus Stern-Verlag in Düsseldorf. Das Buchhaus ist begeistert von der Idee des Bundle-Konzepts und hat alle unsere Titel in ihr Sortiment aufgenommen. Damit ist der Stern Verlag die erste Buchhandlung in Deutschland, die das Buch samt eBook direkt an der Kasse verkaufen kann. Mit dem eBookCards Konzept haben wir natürlich ein USP gegenüber anderen Verlagen, um in den stationären Buchhandel zu kommen, was als junger Verlag nicht einfach ist. Das Ziel, sich mit unseren Buchtiteln im Sortimentshandel zu etablieren, ist damit erreicht.

Können Sie Zahlen nennen?

Für die Realisierung der eBookCards haben wir glücklicherweise auf die bereits vorhandene technische Infrastruktur zurückgreifen können. Uns fehlte noch die Code-Generierung und die eBookCards-Seite, auf der wir das Produkt und das Konzept präsentieren und veranschaulichen. Die eBookCard selbst zu erstellen, ist weitaus günstiger als ein Buch zu drucken. Wir verkaufen unsere eBooks ab 2,99 € und was trotzdem noch profitabel ist.

Ausblick: Wie ging’s/geht’s weiter?

Wir hätten selbst nicht erwartet, dass das eBookCards Konzept so überzeugt. Inzwischen sind wir mit dem Barsortiment im Gespräch und suchen natürlich nach weiteren Kooperationspartnern. Um unsere Titel zu promoten, gibt es bis Ende des Monats eine Bundle Aktion, bei der das eBook gratis zum Print-Exemplar zu haben ist. Weiterhin werden wir den Buchhandlungen die eBookCards vorstellen und unsere Titel dort platzieren. Ziel ist die eBookCards als die Lösung für den eBook-Verkauf im stationären Handel zu etablieren.

Kontakt:

Cao Hung Nguyen, Marketing & Business Development