Das wilde Dutzend: Crowdfunding der Schattentheater-Aufführung von “Die Guten, die Bösen und die Toten”

Kurze Beschreibung des Akteurs

Das wilde Dutzend – Verlag und Loge für Rätselhaftes und Verborgenes ist ein Transmedia Verlag, dessen Bücher Eintrittskarten zu ganzen Geschichtsuniversen sind. Diese Geschichten lassen sich entweder über das jeweilige Buch oder zusätzlich über Ausstellungen, Theaterabende, Pen&Paper-Events oder Social-Media-Storytelling erleben und sogar mitgestalten. Verbindendes Element ist die Hintergrundgeschichte des Verlags und seiner geheimen Gesellschaft für Kunst und Literatur, die sich in Staffeln rund um die jeweilige Veröffentlichung immer weiter entfaltet. 2010 erschien „Die Guten, die Bösen und die Toten“, eine viktorianische Schreckenschronik des Totenfotografen Johan von Riepenbreuch, die lange Zeit verschollen war. 2012 kam nun die Anthologie neuer Versionen der Grimmschen Märchen, „Wer kann für böse Träume – The Secret Grimm Files“, auf den Markt.

Beschreibung der Marketing-Maßnahme

Als Abschluss unserer ersten Geschichten-Staffel im Frühjahr 2012 planten wir mit den Schauspielern Julia Giesbert und Sebastian Korp eine Schattentheateraufführung zum Buch. Das Stück „Die Guten, die Bösen und die Toten“ sollte wiedergeben, was eine Gruppe von Fans in regelmäßig stattfindenden Pen&Paper-Abenden (Adeles Salon) über die Hintergründe von Buch und Autor im Jahre 1899 herausgefunden hatte. Um den Bau des Theaters zu finanzieren, und um das Staffelfinale zu bewerben, initiierten wir eine Crowdfunding-Kampagne über € 800,- auf der Plattform Inkubato.

Los ging es mit diesem Video:

Inwiefern war die Marketing-Maßnahme erfolgreich? Können Sie Zahlen als Beleg für den Erfolg nennen?

Wir erreichten unser Finanzierungsziel innerhalb von 30 Stunden und spielten am 14. März vor ausverkauftem Haus (ungefähr 300 Personen) „Die Guten, die Bösen und die Toten“. Um die Kampagne auch nach dem Erreichen des Finanzierungsziels am Leben zu halten, baten wir die Fans von Adeles Salon, die ja schon die Hintergrundgeschichte mit entwickelt hatten, Fotos für Adele einzureichen: die Kreativität und Detailliebe der zwanzig eingereichten Bilder war wirklich umwerfend. Die ausgefallensten haben wir auf dem die ganze Aktion dokumentierenden Pinterest-Board „Adeles Salon 1900“ verewigt, das innerhalb der zwei Wochen, in der die Kampagne lief, 150 Follower erzielte.

Ausblick: Wie ging/geht es ggf. weiter?

Mittlerweile sind alle Dankeschöns verschickt, demnächst wird ein Film über das Stück auf YouTube und Vimeo online gehen und die zweite Staffel vom wilden Dutzend ist bereits gestartet. Adele und ihr Salon ermitteln weiter, dieses Mal geht es jedoch um die wahren Geschichten hinter den Märchen der Brüder Grimm …

Wer reicht den Vorschlag ein?

Dorothea Martin und Simone Veenstra
Verlag Das wilde Dutzend UG haftungsbeschränkt
@daswildedutzend
www.das-wilde-dutzend.de