Nicola Bardola: Erschließung neuer Potentiale beim Launch von E-riginals

Kurze Beschreibung des Unternehmens/Akteurs

Nicola Bardola (Jg. 1959) ist Autor, Journalist und Übersetzer. Er hat u.a. Bio- und Monografien veröffentlicht: „The Twilight Phenomenon“ (Heyne / Piccadilly), „John Lennon – Wendepunkte“ (Römerhof), „Yoko Ono“ (Langen Müller), „Morton Rhue – Leben und Werk“ (Ravensburger). Zum 60. Geburtstag von Wolfgang Hohlbein hat Nicola Bardola sein erstes E-riginal veröffentlicht („Wolfgang Hohlbein: Leben und Werk“).

Beschreibung der Marketing-Idee, inkl. der verfolgten Ziele

Ziel ist es, das neue E-riginal auf eine ihm gemäße Weise bekannt zu machen. Was zeichnet den Text aus? Welche besonderen Merkmale können beim Launch des E-riginals von Bedeutung sein? Mit diesen und weiteren Fragen – ohne Marketing-Etat, aber mit PR-Ideen – lassen sich E-riginals viral weiter verbreiten als bisher. Die Idee besteht darin, für jeden E-riginal Launch Eigenschaften des Buches herauszuarbeiten, die besonders für Online-Portale interessant sein können.

Inwiefern ist/war die Marketing-Idee innovativ oder neuartig?

Was PR- und Marketingmaßnahmen für E-books betrifft, steckt die Branche noch in den Kinderschuhen. Für den Launch eines E-riginals bedarf es anderer Ansätze als für die Präsentation eines herkömmlichen Buches. Es gilt, Aspekte zu betonen, die das Buch für E-Leser interessant machen.

Beim Hohlbein-Buch ist dies die Editionsgeschichte: Lange hat die Hohlbein-Fangemeinde auf die erste und einzige Monografie ihres Lieblingsautors gewartet. Sie wurde 2010 als Hardcover angekündigt, konnte jedoch aus verschiedenen Gründen nicht erscheinen. Weil viele Hohlbein-Leser dank der SF-Themen technikaffin sind, sprechen sie auf das vermisste Buch nun als E-riginal besonders an. Auffällig: Zwei Cover – ein Buch. Was eine eigene Rubrik in den Branchenmedien einnimmt – „Verwechslungsgefahr“ – wird hier in sein Gegenteil umgekehrt. Aus einer Marketingschwäche wird eine -Stärke.

Keine Verwechslungsgefahr: zwei Cover – ein Buch

 

Ist/war die Idee ansteckend oder vielleicht sogar stilprägend? Gibt es Belege, dass andere Marketingtreibende sie aufgegriffen haben?

Die Idee sollte insofern ansteckend sein, als bislang vergleichsweise (zu) wenig Zeit und Kreativität in die Präsentation von E-Books investiert wird. Das Hohlbein-Buch könnte eine Anregung sein, um künftig die Attraktivität von E-riginal-Launches zu erhöhen.

Ausblick: Wie geht/ging es ggf. weiter?

Es ist absehbar, dass die Hintergrundgeschichte dieses E-riginals von weiteren Medien aufgegriffen wird. Aktuell: BuchMarkt.de

Wer reicht den Vorschlag ein?

Nicola Bardola