Andreas Izquierdo: Das Glücksbüro als Tauschbörse für ein kleines Glück

Kurze Beschreibung des Unternehmens/Akteurs

Andreas Izquierdo, geb. am 09.08. 1968 in Euskirchen als Sohn eines deutschen Ingenieurs und einer spanischen Krankenschwester; aufgewachsen in Iversheim (Nord-Eifel), nach dem Abitur (1987) nach Köln gezogen, um dort mit wenig Fleiß und noch weniger Erfolg zu studieren. Dann volontiert bei einem kleinen Sportverlag und 1993 mal was als Nachwuchsjournalist gewonnen. Ich bin Mitglied im Syndikat und spiele dort beim FC Criminale.

  • Kriminalromane: Der Saumord (1995); Das Doppeldings (1996); Jede Menge Seife (1997) und Schlaflos in Dörresheim, November 2000. Alle bei Grafit, Dortmund
  • Historische Romane: König von Albanien (September 2007), Rotbuch Verlag
    Sir-Walter-Scott-Preis. Bester historischer Roman 2008
  • Fantasyromane: Apocalypsia (August 2010), Rotbuch Verlag
    Lovelybooks-Leserpreis in Silber – die besten Bücher 2010, Sparte Fantasy
    Buch des Jahres bei vorablesen.de
  • Romantische Komödie: Das Glücksbüro, (Februar 2013), DuMont Verlag
  • Reiseromane: Dartpilots (September 2007), Kölnisch-Preußische Lektoratsanstalt
  • Kurzgeschichten: Nominiert Agatha-Christie-Preis 2004, Nominiert Agatha-Christie-Preis 2006
  • Drehbücher Fernsehen: Diverse Sitcom-, Serien-, und Spielfilmbücher für RTL, ZDF, SAT1 und WDR.

Beschreibung der Marketing-Idee, inkl. der verfolgten Ziele

Einen Ort zu schaffen, um Menschen miteinander in Verbindung zu bringen. Und gleichzeitig auf dezente Weise für einen Roman zu werben.

Basierend auf dem Roman von Andreas Izquierdo „Das Glücksbüro“ entstand die Website, auf der jeder selbst einen Antrag auf ein kleines Glück stellen kann.

Und so funktioniert´s: Man füllt einfach einen Antrag aus mit dem, was man sich wünscht, was man gut kann, was man weiß oder leisten kann, und stellt ihn online.

Im Glücksordner warten die Anträge dann auf diejenigen, die sie genehmigen. Einfach klicken! Und schon ist man miteinander verbunden – jetzt liegt es an Antragssteller und Antragsgenehmiger, den jeweils anderen ein bisschen glücklicher zu machen. Im Idealfall kann das Glücksbüro auf diese Art so eine Art Tauschbörse für ein kleines Glück werden.

Wer keinen Antrag stellen will, kann einen Glücksbescheid an einen Menschen schicken, der einem nahe steht. Wünsch ihm einen glücklichen Tag und zeig ihm einfach, dass du an ihn gedacht hast.

Inwiefern ist/war die Marketing-Idee innovativ oder neuartig?

Jeder strebt nach Glück – die wenigsten finden es. Vielleicht auch, weil die gesteckten Ziele zu hoch sind, die Erwartungen an das Glück mit dem Glauben verbunden sind, dass sich ein Leben grundlegend oder mit einem großen Schlag ändern muss oder soll.

Glück ist jedoch nicht das „große, alles umkrempelnde Ereignis“, sondern der Blick für das Kleine, Alltägliche, das glücklich machen kann, wenn man nur hinsieht. Das Glückbüro ist ein Ort, an dem Menschen unkompliziert und zwanglos in Verbindung treten können, um jemandem einen Wunsch zu erfüllen. Einfach so. Weil man es eben kann.

Meines Wissens gibt es im ganzen Netz nichts Vergleichbares.

Ist/war die Idee ansteckend oder vielleicht sogar stilprägend?

Die Reaktion auf Facebook, wo das Glücksbüro vorgestellt wurde, war wirklich bemerkenswert. Offenbar gab es einen großen Wunsch nach einem Ort, der nur Gutes bewirken soll.

Hier Auszüge aus meiner eigenen Chronik, meiner Autorenseite und auch das Resumee von Weltbild, die ebenfalls auf die Seite aufmerksam gemacht haben:

Und bei meinem offiziellen Autoren-Account:

Bei Weltbild bekam das Posting 103 Likes, wurde 16 Mal geteilt und erhielt 135 Kommentare:

 

Ausblick: Wie geht/ging es ggf. weiter?

Wie jedes Projekt ist auch Glücksbüro.de davon abhängig, dass dann und wann Medien das Thema aufgreifen und vorstellen. Immer, wenn das geschieht, schnellt die Teilnehmerzahl in die Höhe, wird die Seite äußerst positiv besprochen.

Doch auch wenn die Seite im Verborgenen schlummert – sie ist immer da. Kann immer genutzt werden. Und ich bin froh, unabhängig vom Werbeeffekt, dass ich sie zusammen mit der Grafikerin Angela Schwarze gemacht habe. Sie ist eine Positiv-Seite in einer Welt, die ihr Augenmerk vornehmlich auf die negativen Nachrichten richtet.

Wer reicht den Vorschlag ein?

Andreas Izquierdo