Albrecht Behmel: „Samiel Award“ – Literaturpreis für herausragende Antagonisten

Kurze Beschreibung des Unternehmens/Akteurs

Albrecht Behmel schreibt seit 1999 für TV, Film, Games und Print (Sachthemen und Fiction). Sein Hörspiel über den irischen Dichter Flann O’Brien hat den Preis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste gewonnen. Er lebt mit seiner Familie im Schwarzwald und in Berlin.

Beschreibung der Marketing-Idee

Der Samiel Award ist ein Literaturpreis für Autoren, die herausragende Antagonisten erschaffen haben: Monster, Schurken, Fieslinge und Gegenspieler. „Ohne Widersacher kann es keine guten Geschichten geben“, lautet das Motto des Projekts. Mit dem Literaturpreis sollen begabte Autoren bzw. deren Publikationen unterstützt werden.

Der Samiel Award soll ferner den Blog www.behmel.de promoten, auf dem es um das Thema „Fiktionalistik“ geht, die Erforschung von Zusammenhängen zwischen erzählender Kunst und (technischer, sozialer, etc.) Wirklichkeit.

Inwiefern ist/war die Marketing-Idee innovativ oder neuartig?

Bislang wurden Literaturpreise zumeist für Persönlichkeiten insgesamt bzw. für einzelne, komplette Werke vergeben. Der Samiel Award widmet sich im Gegensatz dazu einem elementaren Bestandteil der Literatur, der so bisher noch nicht gewürdigt wurde, obwohl Schurken wie Dracula, Goldfinger, der große böse Wolf, der Teufel, die Panzerknacker und Darth Vader teils seit Jahrhunderten die Leser/Zuschauer fesseln.

Ist/war die Idee ansteckend oder vielleicht sogar stilprägend?

Der Samiel Award wird im Dezember 2013 zum ersten Mal vergeben. Drei Hochschulen und zahlreiche Unternehmen beteiligten sich an dem Vorhaben. Eine namhafte Jury wird die Preise im Dezember verleihen. Neue Medienpartner, Juroren und Redakteure sind willkommen, auch für 2014.

Die Jury:

Ausblick: Wie geht/ging es weiter?

Im ersten Schritt haben wir eine Datenbank mit mehreren hundert Verlagen und Autoren angelegt und Kontakt zu Unternehmen aufgenommen, die den Preis unterstützen, entweder für das Preisgeld, oder, wie die Osiandersche Buchhandlung in Tübingen, die den Gewinnern im Rahmen der Preisverleihung eine Autorenlesung ermöglicht. Ab Beginn des Wintersemesters wird eine studentische Redaktion (Hochschulen Berlin, Hamburg, Stuttgart, Karlsruhe) deutschlandweit damit beginnen, Einreichungen zu dokumentieren.

Wer reicht den Vorschlag ein?

Albrecht Behmel

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  • Ulrike W.

    Ich halte diesen Preis für eine fantastische Idee.
    Es sind doch die einzelnen Figuren in einem literarischen Werk, welche es zum Leben erwecken und dem Leser die Möglichkeit geben sich mit ihnen zu identifizieren um so in Gänze in das Gesamtwerk eintauchen zu können.
    …auch die Kategorie „Bester Schurke“ klingt sehr spannend…“better be evil“ sag ich da nur! ;-)
    Wie langweilig wäre ein Buch oder auch Film wenn nur aalglatte Helden darin vorkommen würden? Die Geschichten hätten für mich gar keinen Reiz mehr. Die Figuren mit Ecken und Kanten, die Bösewichte verleihen der Geschichte erst Farbe. :-)
    uli