Stefanie Leo: #bookupDE – Online trifft Buch

Kurze Beschreibung des Unternehmens/Akteurs

Stefanie Leo Stefanie Leo betreibt seit 2002 die Webseite Buecherkinder.de, auf der Kinder und Jugendliche ihre Meinung zu aktuellen Büchern abgeben, und seit einigen Jahren zudem den Blog Lesenlebenlachen.de. Seit 2010 vernetzt sie in den Sozialen Medien “Kinderbuchmenschen” u.a. mit der Facebook-Seite “Ich mach was mit Kinder-Büchern“. Stefanie Leo ist Preisträgerin des avj-Medienpreises 2013, Jurymitglied des “Leipziger Lesekompass” und schreibt für die Fachzeitschrift “Eselsohr”. Obwohl sie sich selbst als technikaffin bezeichnet und mit entsprechenden Gerätschaften ausgerüstet ist, liest Stefanie Leo zurzeit noch am liebsten Bücher der Holzklasse.

Beschreibung der Idee

Gerade im kulturellen Bereich erfreuen sich Tweetups – also persönliches Treffen von twitternden Menschen anlässlich einer bestimmten Veranstaltung – wachsender Beliebtheit. Egal ob es sich dabei um eine Museumsführung, den Besuch einer Generalprobe am Theater oder den moderierten Konzertbesuch handelt, man findet sich über die sozialen Netzwerke (vornehmlich Twitter) und erlebt und verbreitet Kunst und Kultur auf eine ganz andere Art und Weise.

Mit #bookupDE soll dieser Gedanke nun auch auf das Kulturgut Buch übertragen werden. Angedacht sind beispielsweise “geführte” Buchhandlungsbesuche, gerne auch außerhalb der Öffnungszeiten, Verlagsbesuche mit Vorstellung des neuen Programms oder ein Blick hinter Bibliothekskulissen.

#bookupDE

#bookupDE bietet Mehrwert für Ausrichter und Teilnehmer, denn der Besuch von Buchhandlung, Verlag etc. wird zum Erlebnis. Zudem macht die mediale Begleitung (auf Facebook, Twitter, Instagram oder auch im eigenen Blog) vor, während und nach der Veranstaltung neugierig, mehr zu erfahren, selbst Teilnehmer zu werden, dem Veranstalter in den sozialen Netzwerken zu folgen oder die Buchhandlung selbst zu besuchen.

Selbst sogenannte Offliner können durch #bookupDE angesprochen werden. Das ausrichtende Unternehmen (Buchhandlung, Verlag, Bibliothek) kann die eigenen sozialen Kanäle und deren Vorteile bei der Veranstaltung vorstellen. Zudem können durch das Gespräch zwischen On- und Offlinern mögliche Vorurteile gegenüber den sozialen Medien abgebaut und bestenfalls sogar neue Onliner gewonnen werden.

Inwiefern ist/war die Idee innovativ oder neuartig?

Das Tweetup als solches ist ein noch recht junges, sich jedoch gerade in Kulturbetrieben wie Museen schnell verbreitendes Format. Mit #bookupDE soll nun auch der Buchmarkt „erschlossen“ werden und zudem das Format nicht nur auf Twitter beschränkt, sondern auf alle sozialen Kanäle erweitert werden.

Ist/war die Idee ansteckend oder vielleicht sogar stilprägend?

Das erste #bookupDE fand bereits erfolgreich in der Buchhandlung Schmitz Junior in Essen statt. Ein Storify dazu gibt es hier:

Im August und September finden weitere Treffen in Berlin, Stuttgart, Köln und Hamburg statt.

Ausblick: Wie geht/ging es weiter?

Diverse Buchhandlungen, einige Verlage und die erste Bibliothek haben schon Interesse an einem #bookupDE bekundet. Weitere Treffen sind in Planung.

Wer reicht den Vorschlag ein?

Stefanie Leo
Buecherkinder.de
Lesenlebenlachen.de