Zoë Beck: Vermittlerin zwischen der klassischen und der digitalen Buchwelt

Kurze Beschreibung der Persönlichkeit, die nominiert wird

Zoë Beck Zoë Beck (*1975) arbeitet als Autorin und Übersetzerin und leitet zusammen mit Jan Karsten den eBook-Verlag CulturBooks – Elektrische Bücher. 2010 erhielt sie den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte “Bester Kurzkrimi”. 2011 war sie wieder mit einem Kurzkrimi nominiert, “Das alte Kind” war auf der Shortlist für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte “Bester Roman”. “Das zerbrochene Fenster” wurde von der Jury der KrimiZEITBestenliste unter die zehn besten Kriminalromane im September 2012 gewählt. „Brixton Hill“ war 2014 drei Monate lang auf der KrimiZEITBestenliste.

In welcher Hinsicht hat die Persönlichkeit im letzten Jahr einen Unterschied gemacht?

Im Jahr 2014 hat Zoë Beck u.a. den Radio-Bremen-Krimipreis erhalten. Bei diesem Krimipreis handelt es sich um einen der wichtigsten deutschen Krimipreise. Doch auch im Netz kommt man an Zoë Beck nicht vorbei: So arbeitet sie nicht nur als freie Autorin und Übersetzerin. Vor kurzer Zeit hat sie sogar ihren eigenen eBook-Verlag gegründet. Dort publiziert sie zusammen mit Jan Karsten nur literarische Texte, die ihr gefallen. Darüber hinaus bringt sie sich in die unterschiedlichsten Diskussionen des sich wandelnden Buchmarkts aktiv und konstruktiv ein und bereichert diese durch wichtige Gesichtspunkte und durch ihre reflektierte Art.

Wie hat die Persönlichkeit es geschafft, andere anzustecken?

Wenn man ein Beispiel für erfolgreiches Autorenmarketing in Deutschland sucht, fällt einem sofort Zoë Beck ein. Sie schreibt nicht nur Bücher, ist sehr gut vernetzt und schleudert ihre guten Gedanken in die Netzwelt – sie engagiert sich auch darüber hinaus sehr für die Online-Buchbranche: sei es auf Podien, in ihren Online-Artikeln oder in ihrem eigenen eBook-Verlag. Deshalb nominiere ich Zoë Beck, eben weil sie nicht nur eine erfolgreiche Autorin und ein kritischer Geist ist, sondern auch sehr netzaffin und weil sie fast schon so etwas wie eine Vermittlungsposition zwischen der klassischen und der digitalen Buchwelt innehat. Außerdem ist sie auch richtig nett.

Wer reicht den Vorschlag ein?

Gina Schad
medienfische

Foto: William Mainvis