Stefan Mesch: Machine Gun der Literaturblogger

Stefan Mesch

Beschreibung der Person

Stefan Mesch wurde 1983 in Sinsheim (Baden) geboren, studierte von 2003 bis 2008 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, arbeitet als Literaturkritiker und freier Journalist für die ZEIT und den Berliner Tagesspiegel sowie als Redakteur bei BELLA triste, war 2008 Mitveranstalter von PROSANOVA, er bloggt und schreibt an Zimmer voller Freunde, seinem ersten Roman.

Stefan Mesch spürt vergessene Bücher auf und interessiert sich überhaupt brennend für ALLES, was mit Kultur zu tun hat. Auf Facebook ist er so etwas wie der Literatur-Frederick, der für uns lesende Piggeldys die letzten 100.000 Neuerscheinungen aller Genres scannt und dann Empfehlungen ausspricht.

In welcher Hinsicht hat die Person einen Unterschied gemacht?

Stefan Mesch ist der Neue Literaturmensch, der durch Enthusiasmus und Zugänglichkeit Wirkung entfaltet. Er hilft, wo er kann – mir etwa ungefragt und unermüdlich beim Verbreiten und Lektorieren von Tausend Tode schreiben –, tritt allen und allem offen gegenüber, schreibt gegen Diskriminierung jeder Art an und ist lieber mal vorschnell, als sich geschickt rauszuhalten. Das finde ich sehr sympathisch, und zeitgemäß ist es auch.

Am nächsten kommt man ihm vermutlich, wenn man irrsinnig schnell wahnwitzig viele Leute in eine Diskussion verwickelt. Deshalb besteht mein Nominierungstext aus unsortierten Stimmen, die ich binnen weniger Stunden im Netz gesammelt habe:

„Vielleser der Profiliga, Serienfan und Berufszyniker. Müsste ich ein Literaturblogger sein, ich wäre Stefan Mesch. (Samael Falkner)

„Stefan ist der gründlichste Nerd, der in meinem von Nerdpostings gefüllten Newsfeed auftaucht.“ (Kristoffer Patrick Cornils)

„Stefan Mesch kenne ich eigentlich nur von Facebook, was er wie kaum ein anderer macht, ist dieses Fragen in die Runde: Leute, was denkt ihr darüber? Er eröffnet wirklich Diskussionen.“ (Nora Linnemann)

„Selten habe ich jemanden mit so viel Inbrunst und Eloquenz Literatur – und überhaupt Bücher – verschlingen sehen … oder ganz einfach: Folgt Stefan Mesch – auf allen Kanälen!“ (Felix Wegener)

„Ein Superheld des Feuilletons!“ (Dana Buchzik)

„Stefan Mesch ist mir eine prall gefüllte Wundertüte. Seine Begeisterung für das geschriebene und gemalte Wort ist unbegrenzt lustvoll, seine Entdeckungen, Kritiken und Texte sind jedesmal wie frisch geboren. Er denkt schnell wie der Blitz, seine Augen leuchten auch im Schlaf. Stefan liest, wie andere atmen.“ (Auguste von Blau)

„Zu Stefan Mesch, den ich offline nicht kennengelernt habe, fällt mir nur eine gewisse Härte und Widerborstigkeit ein. Die mir auch beim Lesen gefällt.“ (Frank Krings)

„Der Mann, der schneller liest als sein Schatten.“ (Isabel Bogdan)

„Stefan sprüht vor Neugier und Liebe für Literatur, Games, Popkultur (u. v. m.!) und seine Begeisterung steckt unbedingt an. Ich konnte seine positive Energie erleben, als ich mit ihm in diesem Jahr das 800-seitige E-Book zur Vorabendserie Verbotene Liebe innerhalb von sechs Wochen geplant und umgesetzt habe. Stefan ist ein Powerpaket sondergleichen.“ (Nikola Richter)

„Stefan Meschs Kritiken, Kommentare und Posts lese ich zum ersten Kaffee morgens. Er ist nicht nur IMMMER wach, sondern ein versierter und scharfsinniger Kopf, dessen Perspektiven mich immer wieder überraschen.“ (Annette Lux)

„Stefan Mesch ist von allen guten Literaturkritikern der Beste.“ (Jan Drees)

„Stefan Mesch ist ein Mensch, der ohne Vorbehalt in die Tiefe der Texte vordringt, sie auslotet – analytisch und dennoch empathisch. Mit großem Wissen über die Literatur und das Sein.“ (Ruth Hundsdoerfer)

„Stefan ist der interessanteste Mensch von denen, die ich nie ganz verstanden habe.“ (Jan Fischer)

„Ich schätze Stefan als sehr belesenen und differenzierten Beobachter und Entdecker von Literatur und Kultur. Als jemanden, der die Dinge nicht weitgehend unreflektiert einfach weiterträgt, sondern sich eigene Gedanken macht, zweifelt und damit immer wieder zur Diskussion anregt.“ (Sophie Weigand)

„Stefan ist ein Aufsauger, ein Themenaufsauger, leidenschaftlich, hingebungsvoll, mit dem unbedingten Wunsch zur vollständigen Durchdringung – darunter macht er es nicht.“ (Pia Ziefle)

„Stefan Mensch müsste Stefan Büchermensch heißen. Er ist fleißig, engagiert und klug. Eine perfekte Mischung. Bzw. Meschung.“ (Ruth Herzberg)

„Stefan Mesch ist einer der obsessivsten deutschsprachigen Literaturblogger und es scheint, als ob der endlose Rolltext am Bildschirm speziell für ihn erfunden wurde.“ (Marc Degens)

„Stefan finde ich allein schon aus den Emailwechseln heraus großartig und die Kombi aus Literaturkenner/-besprecher und -empfehler, gepaart mit seiner Vorliebe für Soaps und Comics ist natürlich eine wahnwitzige Melange. Und dazu noch diese Gesichtsblindheit …“ (Nicole Belstler-Boettcher)

„Alle und jeder schreiben ab und an über etwas, aber Stefan Mesch schreibt stets über alles und jeden – und das muss man erstmal so kompetent wie er können …“ (Jörg Sundermeier)

„Stefan ist gnadenloser Beobachter der Gegenwart, stets (selbst-)kritisch und sich nicht zu schade für Videos von Katzen – also so, wie ich mir einen guten Kulturjournalisten vorstelle.“ (Christian Huberts)

„Stefan Mesch ist eine Wühlmaus im Online-Dschungel, der dabei immer wieder interessante Beiträge aufstöbert.“ (Simone Dalbert)

„Stefan wühlt an Orten und in Genres nach Büchern, an die die anderen Blogger noch nie gedacht haben.“ (Tilman Winterling)

„Stefan Mesch hat mich vom ersten Augenblick an fasziniert: Seine Ausdauer, mit der er seine Argumente immer weiter verdichtet, seine Liebe zur Literatur, die er mit der Netzgemeinde bereit ist zu teilen, seine unermüdliche Präzision und Leidenschaft, der Respekt, den er anderen Büchermenschen zollt, die er schätzt. Wenn es diesen besonderen Literaturliebhaber nicht gäbe, müsste man ihn erfinden!“ (Jannis Plastargias)

„Stefan Mesch, das ist doch der, der auch für die Büchergilde Gutenberg schreibt. Verdienterweise, eh klar, Stefan ist da sehr souverän. Und ich bin auch gar nicht neidisch, nein. Ich bin von Neid zerfressen.“ (Maximilian Buddenbohm)

„Sollte sich am Ende herausstellen, dass die Wikipedia doch von einem Einzelnen geschrieben wurde, ich würde auf Stefan Mesch tippen. Niemandem sonst wäre die Besessenheit zuzutrauen – jeder Zoll ein flackernder Funken Schwarmintelligenz.“ (Jo Lendle)

„Ich muss ihn ab und an im RL treffen, um mich zu überzeugen, dass er immer noch nett ist.“ (Jo Schneider)

„Stefan Mesch: die Machine Gun der Literaturblogger.“ (Frithjof Klepp)

Wer reicht den Vorschlag ein?

Christiane Frohmann