eBookCamp: Das Team hinter dem Erfolgsformat

Beschreibung des Teams

„Nicht lang schnacken!“, sagt man in Hamburg. Man macht. So geschehen im Jahr 2011, als Janina Hein, Ute Nöth, Carsten Raimann, Andrea Schlotfeldt und Felix Wolf sich zusammenfanden und beschlossen, ein neues Konferenzformat speziell zum Thema E-Book ins Leben zu rufen. Einfach so! Ehrenamtlich! Alle fünf sind eng mit der Buchbranche verbunden und beschäftigen sich direkt oder indirekt in ihrem Berufsalltag mit digitalen Publikationen.

Um die Pointe gleich vorweg zu nehmen: Das Team gibt es noch immer. Dieses Jahr organisieren sie das eBookCamp zum fünften Mal. Zeit für eine Preisverleihung!

Was hat das Team im letzten Jahr bewegt?

Das Team und sein eBookCamp

EIN eBookCamp? Von wegen! In meinem Kalender gibt es nur einen festen Termin, nämlich den ersten Samstag im November. Davor heißt es, auf den Termin des Ticketverkaufs zu lauern. Dank der Aktivitäten auf Facebook, Twitter, Blog usw. muss man nichts verpassen. Schon das erste eBookCamp 2011 war ausverkauft, doch das war nichts im Vergleich zum Ticketverkauf der darauf folgenden Jahre: aus minutenschnell wurde sekundenschnell. Hat jemand behauptet, Menschen aus der Buchbranche seien langsam? Nein? Besser ist das.

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Und dann ist es endlich so weit. Von 12 bis 20 Uhr finden neun 60-Minuten-Sessions statt, je drei zeitgleich. Es bleibt also genug Zeit zum Netzwerken, die (schnellen) Büchermenschen haben sich viel zu erzählen, oft hat man sich ja seit einem Jahr nicht gesehen. Nebenbei kann man die neuesten E-Reader betatschen oder in der Fotobox Spaß haben. Und am Abend gibts auch schon mal DJs, Visuals und so neumodischen Kram. Ist ja alles ziemlich high end da, aber nie abgehoben; Cracks und Laien sind gleichermaßen willkommen. Das großartige Team sorgt dafür, dass niemand außen vor bleibt.

Anders als bei einem Barcamp stehen die Sessions schon fest, wenn die Meute der wissbegierigen eBooker eintrifft. Das spart viel Zeit und sichert die Qualität. (Qualitätssicherung durchs Team! Hatte ich die weitreichenden Kompetenzen der Teammitglieder erwähnt, die das Camp übrigens nach wie vor ehrenamtlich betreiben?) Die Themen begleiten die Trends der Branche – und mit denen kennt das Superteam sich natürlich bestens aus.

Das eBookCamp wird vom AKEP unterstützt, der so angesteckt von der Idee war, dass er das Camp 2014 nach München rübernieste. Und so nistete es sich auch dort ein. Im Gegenzug hustete München die Lange Nacht des eBooks zurück nach Hamburg.

Die Team und die Finanzen

Das klingt so krass gut, das kostet bestimmt ein Vermögen. Naja, geht so. Also: nein. Denn das so sympathische wie offenbar auch überzeugende Team hat nicht nur den AKEP als Sponsor gewonnen, sondern über die Jahre auch zum Beispiel Hoffmann & Campe, Rowohlt, DIE ZEIT, BoD, KiWi usw.

Als Teilnehmerin zahle ich 20 Euro. Die amortisieren sich schon allein durch das Essen, das überall rumsteht. Das eBookCamp kann sich wirklich jedeR leisten.

Apropos leisten: Was das Team leistet, ist unglaublich. Nicht nur, dass sie Zeit und Wissen investieren (ehrenamtlich – sagte ich das schon?), nein, sie glänzen auch durch ihre entzückenden Persönlichkeiten. Komme, was wolle – das Team bleibt auch am Tag des Events entspannt, nett, freundlich, aufgeschlossen, interessiert … was soll ich da noch sagen? Preiset sie!

Und wie preist man am besten? Mit einem Preis!

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Abschlussbild beim vierten eBookCamp Hamburg 2014 (c) Chris Campe

Wer reicht den Vorschlag ein?

Gesa Füßle
(in diesem Jahr zum 5. Mal dabei)