Astikos: Ein Team denkt Verlag neu

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Beschreibung des Teams

Astikos ist ein Verlag, aber ein ungewöhnlicher. Er will das urbane Leben in seinen Büchern abbilden, veranstaltet aber auch Konferenzen genau da. Vor allem aber ist der Verlag genossenschaftlich und konsensdemokratisch organisiert und will partizipatorisch, fair und transparent handeln. Das Motto lautet „Verlag neu denken“. Sie selbst beschreiben es so:

  • „Postkapitalistisch? – Weil unser Ziel nicht Gewinnerziehlung ist, sondern eine faire Beteiligung aller, die an einem Buchprojekt mitarbeiten.
  • Digital-dezentral? – Weil wir kein festes Büro haben und in verschiedenen Städten leben und arbeiten, und das natürlich digital.
  • Konsensdemokratisch? – Weil jeder gleichberechtigt bei allen Entscheidungen mitentscheiden darf – und soll.
  • Und Genossenschaft… naja, weil es unserer Meinung nach die einzige Rechtsform ist, mit der sich das verwirklichen lässt.“

Das ist anstrengend und aufwendig und geht nur mit einem großartigen Team.

Was hat das Team im letzten Jahr bewegt; was hat es bewirkt?

Astikos‘ Team ruft in Erinnerung, dass Verlag auch anders geht. Das ist sicher kein Modell, was die gesamte Branche gleich umkrempeln wird, aber es macht doch Mut, neue Wege zu gehen, in einer Zeit, das das notwendiger denn je ist. Dafür danke und dafür die Nominierung.

Wer reicht den Vorschlag ein?

Sabine Erler